„Ein neuer Blickwinkel auf das, was uns bewegt – Jetzt die spannendsten Themen entdecken!“

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In der Welt der Unternehmensdaten, wo Zahlen und Bezeichnungen den Puls des Erfolgs bestimmen, ist eines klar: Datenqualität ist der Schlüssel zu Effizienz und Profitabilität. Wir befinden uns in einer Zeit, in der Unternehmen jährlich Millionen durch unzureichende Produkt- und Materialstammdaten verlieren. Diese Herausforderung entsteht nicht nur durch das Fehlen neuer Innovationen, sondern durch die langwierig gewachsenen Datenbestände, die Dubletten, inkonsistente Bezeichnungen und undefinierte Variantenstrukturen aufweisen. Dies hat weitreichende Folgen – von steigenden Einkaufskosten über aufgeblähte Lagerbestände bis hin zu ineffizienten Prozessen in Einkauf, Konstruktion und E-Commerce.

Stellen wir uns ein großes Handelsunternehmen vor, das über ein riesiges Sortiment an Produkten verfügt. Jedes Produkt hat verschiedene Bezeichnungen, die sich von Lieferant zu Lieferant unterscheiden. Ein und dasselbe USB-C-Kabel könnte unter fünf unterschiedlichen Namen gelistet sein, jedes Mal mit verschiedenen Artikelnummern und sogar unterschiedlichen Maßeinheiten. Dieses Chaos führt nicht nur zu unübersichtlichen Lagerbeständen, sondern auch zu Schwierigkeiten beim Verkauf, da Kunden dasselbe Produkt nicht finden können – sie sind frustriert und entscheiden sich vielleicht gegen den Kauf. Die Folge: höhere Retourenquoten und letztlich unzufriedene Kunden.

Gleichzeitig kämpft eine Fertigungsfirma mit den gleichen Problemen. Die Ingenieure arbeiten an neuen Teilen, obwohl sie identische oder ähnliche Komponenten bereits in ihrem Materialstamm haben – nur dass diese unter verschiedenen Kennnummern erfasst sind. Das führt zur ständigen Neuanlage von Artikeln, während die vorhandenen Teile unnötig vernachlässigt werden. Dies geht nicht nur zu Lasten der Effizienz, sondern hat auch direkte finanzielle Auswirkungen. Die Kosten für die Beschaffung könnten durch die Wiederverwendung vorhandener Teile signifikant gesenkt werden.

Hier setzt TL Match an – eine Plattform, die speziell entwickelt wurde, um diese Herausforderungen zu meistern. Ursprünglich als adressbasierte Lösung konzipiert, wurde TL Match nun weiterentwickelt zu einer leistungsstarken Matching-Plattform für Produkt- und Materialstammdaten. Was TL Match von anderen Systemen unterscheidet, ist die Fähigkeit, auch fehlertolerantes Matching durchzuführen. Das bedeutet, dass nicht nur die exakten Übereinstimmungen gefunden werden, sondern auch ähnliche Produkte, die unter verschiedenen Namen oder mit leicht unterschiedlichen Attributen erfasst sind.

Die Implementierung von TL Match in Unternehmen kann durch spezifische Anwendungsfälle eingeleitet werden. Beispielsweise könnte ein Unternehmen mit der Durchführung einer Dublettenanalyse beginnen. Innerhalb weniger Wochen könnte das Unternehmen feststellen, dass die Zahl der Lichtquellen im Sortiment um 40 % reduziert werden kann, indem nur die besten und am häufigsten verwendeten beibehalten werden. Das Ergebnis ist eine erhebliche Kostensenkung beim Einkauf und eine bessere Kundenanpassung.

Ein weiterer wichtiger Anwendungsfall ist die Konsolidierung von Materialien nach einer Unternehmensübernahme. Bei solchen Übernahmen kommen oft unterschiedliche Systeme und Daten zusammen. TL Match bietet eine strukturierte Möglichkeit, die Produkte harmonisch zu vereinen, sodass die neuen Datenbestände nicht nur bereinigt, sondern auch optimal genutzt werden können. Die gewonnene Transparenz verbessert die Entscheidungsfindung und ermöglicht eine effektive Ressourcenplanung.

Die wirtschaftlichen Vorteile sprechen für sich: Im Handel können Produktdubletten typischerweise um 30 bis 60 Prozent reduziert werden. Einhergehend verbessert sich die Produktsuche und die Conversion-Raten steigen. Währenddessen sinkt die Retourenquote spürbar. Auch in der Industrie lassen sich Materialstammwachstumsraten um 20 bis 40 Prozent reduzieren, was nicht nur Einkaufskosten spart, sondern auch die Lagerbindung verringert.

TL Match ist nicht als Ersatz für bestehende ERP-, PIM- oder MDM-Systeme gedacht; vielmehr ergänzt es diese durch eine fehlertolerante Matching-Schicht. Es beantwortet die entscheidende Frage: „Welche Datensätze gehören zusammen?“ – auch wenn diese Daten unterschiedlich strukturiert oder gar fehlerhaft sind. Die Implementierung ist pragmatisch; Unternehmen können klein anfangen – sei es mit einer einmaligen Dublettenanalyse oder der Bereinigung von Lieferantenfeeds.

Abschließend lässt sich sagen, dass TL Match nicht nur ein technisches Werkzeug ist, sondern ein strategisches Asset für Unternehmen, die in einem wettbewerbsorientierten Markt bestehen wollen. Die Verbesserung der Datenqualität hat unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen und macht den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem krisengeschüttelten Geschäftsbetrieb aus. Datenqualität ist kein IT-Thema – sie ist ein zentraler Kostenfaktor, der nun endlich durch TL Match beherrschbar gemacht werden kann.