Effizientes Datamanagement: TL Match optimiert die Zusammenführung von Lieferantenkatalogen und erkennt Produktdubletten zuverlässig.

Effizientes Datamanagement: TL Match optimiert die Zusammenführung von Lieferantenkatalogen und erkennt Produktdubletten zuverlässig.

TL Match für Lieferantenkataloge: Produktdubletten schnell erkennen und sauber zusammenführen

Wenn Unternehmen Lieferantenkataloge aus vielen Quellen zusammenführen, entsteht oft sehr schnell Datenchaos. Ein Produkt taucht dann mehrfach auf, einmal mit Herstellername, einmal mit Lieferantencode, einmal mit anderer Schreibweise oder Maßeinheit. Für Einkauf, E-Commerce, Logistik und IT ist das mehr als nur unschön: Es kostet Zeit, Geld und manchmal sogar Kunden. Genau deshalb ist ein intelligentes Matching für Produkt- und Materialstammdaten so wichtig. Es hilft dabei, ähnliche oder identische Artikel zuverlässig zu erkennen, statt sie versehentlich als neue, eigene Produkte anzulegen.

Einfach gesagt ist TL Match in diesem Kontext eine Matching-Plattform, die verschiedene Lieferantenkataloge miteinander vergleicht und erkennt, welche Datensätze dasselbe Produkt beschreiben. Dabei geht es nicht nur um exakte Treffer, sondern auch um fehlerhafte Schreibweisen, unterschiedliche Reihenfolgen, abweichende Einheiten oder unvollständige Angaben.

Die Funktionsweise lässt sich gut in wenigen Grundideen erklären. Erstens betrachtet die Lösung mehrere Merkmale gleichzeitig, zum Beispiel GTIN, Hersteller-Artikelnummer, Lieferanten-Artikelnummer, Produktname, Kategorie und technische Attribute. Zweitens arbeitet sie fehlertolerant, das heißt: Auch wenn ein Produkt in einem Katalog als „USB-C Kabel 1 m schwarz“ und im anderen als „USB C Kabel 100 cm, black“ steht, kann das System die Ähnlichkeit erkennen. Drittens wird nicht nur ein Ja-oder-Nein-Ergebnis geliefert, sondern ein Score. Dieser Score zeigt, wie wahrscheinlich ein Match ist und wie sicher die Entscheidung ausfällt. Viertens werden die Ergebnisse erklärbar dargestellt, sodass Fachbereiche nachvollziehen können, warum zwei Datensätze zusammengehören. Und fünftens unterscheidet die Plattform sauber zwischen identisch, wahrscheinlich identisch und nur ähnlich. Das ist besonders wichtig, damit Varianten nicht fälschlich zusammengeführt werden.

Im Alltag kommt das Thema an vielen Stellen vor. Ein typisches Szenario ist der E-Commerce: Ein Händler erhält Produktdaten von zehn Lieferanten, alle mit eigener Struktur und eigenen Bezeichnungen. Ohne Matching landen identische Produkte mehrfach im Shop. Das führt zu schlechter Suchqualität, verwirrenden Produktseiten und unnötigen Retouren. Mit TL Match können die Feeds zunächst analysiert und dann zu einem bereinigten Produktbestand zusammengeführt werden. Ein anderes Beispiel ist der Einkauf in der Industrie. Dort werden Lieferantenkataloge mit technischen Komponenten importiert. Wenn die Plattform erkennt, dass eine Schraube, ein Lager oder ein Ventil bereits existiert, muss kein neuer Artikel angelegt werden. Das reduziert Stammdatenwachstum und erleichtert die Wiederverwendung vorhandener Teile. Auch nach einer Firmenübernahme ist der Nutzen groß: Zwei Kataloge werden zusammengeführt, Dubletten sichtbar gemacht und harmonisierte Stammdaten erstellt, ohne dass alles manuell in Excel geprüft werden muss.

Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, dass ein ERP-, PIM- oder MDM-System dieses Problem schon allein löst. Diese Systeme verwalten Daten sehr gut, aber sie sind nicht dafür gebaut, unsaubere Kataloge fehlertolerant zu vergleichen. Ein weiterer Fehler ist der Glaube, dass exakte Schlüssel wie eine Artikelnummer immer ausreichen. In der Praxis sind Lieferantenkataloge aber selten sauber und einheitlich. Auch die Vorstellung, man könne Produktmatching einfach komplett manuell erledigen, ist trügerisch. Solche Bereinigungen sind teuer, langsam und nach kurzer Zeit wieder veraltet. Ebenso problematisch ist es, zu aggressiv zusammenzuführen. Nicht jedes ähnliche Produkt ist identisch; Varianten wie unterschiedliche Längen, Farben oder Verpackungseinheiten müssen sauber getrennt bleiben.

Wer mit Lieferantenkatalogen arbeitet, kann mit wenigen Maßnahmen sofort besser starten. Erstens sollten wichtige Merkmale wie GTIN, Hersteller, Maße und Verpackungseinheiten möglichst früh normalisiert werden, also in eine einheitliche Schreibweise gebracht werden. Zweitens lohnt es sich, mit einem klar abgegrenzten Use Case zu beginnen, etwa einem einzigen Produktbereich oder einem Lieferantenfeed. Drittens sollten die Ergebnisse immer mit nachvollziehbaren Regeln und Scores geprüft werden, bevor sie zurück in die Quellsysteme gespielt werden. So entsteht schnell Vertrauen in die Plattform und sichtbarer Nutzen ohne großes Risiko.

Kurz gesagt: TL Match macht aus unübersichtlichen Lieferantenkatalogen belastbare Produktdaten und hilft Unternehmen dabei, Dubletten zu reduzieren, Prozesse zu vereinfachen und Datenqualität dauerhaft zu verbessern.